Samstag, 11. Januar 2014

Mohnblumenlampe




Seit unserem Umzug dieses Jahr war ich nicht ganz glücklich mit unserer Schlafzimmergestaltung. Irgendwie zu unkuschelig, zu zweckmäßig, zu kalt. Das lag unter anderem an unserer alten Lampe, die noch von unserem Vormieter (der in diesem Zimmer seinen Arbeitsbereich hatte) stammte. Im Zuge unserer Schlafzimmerumgestaltung diese Woche musste also die alte Lampe weichen (man sieht sie rechts auf dem zweiten Bild, ich denke, es ist ersichtlich, was ich meine ;) ) und eine neue sollte her. Da wir insgesamt nicht so viel Geld ausgeben wollten und ich gern alte Dinge recycle, habe ich unsere alte Flurlampe, eine weiße Papier-Ballon-Lampe, abgebaut (an ihre Stelle kam eine andere einfache Lampe. die wir noch auf dem Speicher hatten) und ein bisschen umgestaltet. Auf das weiße Papier habe ich mit Wasserfarben Mohnblumen auf einer Wiese gemalt. Das ging superschnell und führt zu einem hübschen Effekt, wenn das Licht durch die Farben scheint (was mit Acrylfarbe z.B. denke ich nicht so gut geklappt hätte). Nun haben wir so eine kostenlose neue Schlafzimmerlampe und ich bin froh :O) .








Donnerstag, 9. Januar 2014

Neujahrskette

Bereits in der Schwangerschaft entdeckte ich die äußerst beruhigend-meditative Wirkung, die vom
stundenlangen Rollen von Filzkugeln ausgeht (was aus den Kugeln entstand, erzähle ich ein andermal).
Diesmal habe ich jedoch nicht nass, sondern trocken gefilzt, und die Kugeln waren für eine Kette bestimmt. Zum Silvesteroutfit sollte sie passen, und babysicherer sein als all die dünnen anderen Kettchen, die sich auf dem Schmuckbaum tummeln. Das mit der farblichen Abstimmung war erfolgreich, aber die rabiate Bestimmtheit des Tragebabys habe ich wohl unterschätzt. Nun ja, dann wird die Kette eben nur babylos ausgeführt :-)
Hier ist sie also im Ganzen: Kette aus fest gefilzten Kugeln auf Nylon, dazwischen habe ich Holzperlen aufgefädelt.
... Und am lebenden Objekt (allerdings ohne original Silvesterkleidung):

Die Neujahrskette nehme ich nun auch gleich zum Anlass, um zum ersten Mal bei Rums mitzumachen. Juhu!

Montag, 6. Januar 2014

Gänseparade

Als Kind hatte ich eine Gans, die sehr geliebt und überall mit hingenommen wurde. Irgendwann war die Originalgans so zerfleddert, dass meine Tante eine neue Haut drumherum nähen musste. Das ging immer so weiter, bis die Gans irgendwann fünf Häute übereinander trug.
Ich habe versucht, die Gans aus meiner Kindheit nachzunähen (es gibt sie nicht mehr zu kaufen), um auch meinen Sohnemann in den Genuss eines solchen Tierchens zu bringen. Mit einem selbst gekritzelten Schnittmuster, weißem Frottee und Punktestoff habe ich mich als Werk gemacht.
Das ist das Ergebnis:

Mit aufgestickten Augen absolut kindersicher!

Der ersten Gans folgten dann ein paar weitere:


Zuletzt nähte ich auf den Wunsch einer Freundin meiner Mama noch eine Gans aus gelbem Kuschelteddystoff. Diese gefällt mir - wenn sie auch vom Original farblich abweicht - besonders gut:

Hattet ihr als Kind auch so eine Gans? Existiert die sogar noch irgendwo?

Samstag, 4. Januar 2014

Wallaterne

Die Wallaterne entstand, nachdem die Messlatte fertig war und ich Lust hatte, noch mehr Wale zu malen. Außerdem wollte ich mir den ersten Sankt-Martins-Zug, an dem ich eine Legitimation zum Hingehen hatte, nicht entgehen lassen und dort nicht mit einer gekauften Laterne aufkreuzen... wo kommen wir denn da hin!
Also flugs noch mehr Wale ausgesägt, miteinander verbunden, angemalt und mit Transparentpapier ausgekleidet. Da war sie fertig, die Wallaterne:




Innen sind zwei Teelichthalter angebracht. Auf diese Weise kann die Laterne auch im Haus verwendet werden, z.B. als Kinderzimmerdeko.
Wie sich herausstellte, sind Holzlaternen zwar hübsch anzusehen und auch nachhaltig, normalerweise sind Laternen jedoch nicht ohne Grund aus Papier. So ein Holzwal wird nämlich ganz schön schwer, wenn man ihn längere Zeit am ausgestreckten Arm spazieren tragen soll ;-) .

Das war's jetzt erstmal für heute. Mehr gibt's später!

Schalunglück und schließlich -glück

Ich wollte gern etwas Abwechslung um den Hals haben und darum mal eben schnell einen neuen Schal nähen... dachte ich.
Nachdem mir diese Anleitung (gesehen bei Edeltraut mit Punkten) so gut gefiel, nähte ich mir selbst einen sichelförmigen Schal. Den Schnitt finde ich zwar nach wie vor prima, allerdings waren das doch irgendwie nicht meine Farben... ich sah immer aus, als wäre mir übel ;-) .













Also startete ich einen neuen Versuch - gleicher Schnitt, andere Stoffe.
 Die Einzelstoffe mag ich zwar, aber irgendwie war das dann in der Kombination doch nicht schön und mir auch zu unruhig und grell.
















Also dritter Versuch, diesmal aus zwei alten T-Shirts von mir, die Rückseite habe ich aus dem Hinterteil von Schal 2 gemacht: Diesmal wurde es ein Loop, und ich mag ihn richtig gern.
Allerdings hält Schal 3 draußen nicht wirklich warm, dazu ist er einfach zu luftig.

So kam ich schließlich zum vierten Schal, der tatsächlich alle Ansprüche erfüllt. Es ist auch ein Loopschal, er hält warm und ist schön, aber nicht zu aufdringlich. Leider kann man auf dem Foto nicht so sehr viel erkennen - die Vorderseite ist aus einem zu groß gewordenen Oberteil zugeschnitten, die Zierspitze habe ich einfach übernommen. Lediglich ein Herz habe ich noch ausgeschnitten und appliziert. Die Zwischenschicht ist aus einem weißen Stilltuch (wie heißen diese Tücher denn tatsächlich? Also so ein weiches, etwas dickeres Tuch... ähnlich einem Betttuch?) und hinten ist ein dicker, dunkelblauer, weicher Wollschal. Der war mir einzeln immer zu langweilig gewesen, aber so mag ich ihn.


 Ja... so war das mit den Schals.


Weihnachtsgeschenke 2013

Hier kommt ein weiterer Übersichtspost von 2013: Ich möchte einige selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zeigen, die im November und Dezember entstanden sind.















Als ich letztes Jahr bei Dawanda diese tolle Anleitung zum Bauen von Etageren gesehen habe, bekam ich direkt Lust, selbst welche zu bauen. Perfektes Weihnachtsgeschenk! Also habe ich mit alten Tellern und Vasen herumprobiert, bis es hübsch aussah und einen stabilen Eindruck machte. Dann habe ich die Einzelteile mit Superkleber (klebt 600 Kilo pro Quadratzentimeter, wie der Mensch im Baumarkt versprach) zusammengeklebt und trocknen lassen. Nach dem Grundieren wollte ich sie eigentlich wie bei Dawanda farbig besprühen, allerdings gab es im Baumarkt keine etageretauglichen Farben (für meinen Geschmack zumindest), weswegen sie dann schließlich elfenbeinfarben wurden. Damit trotzdem noch ein bisschen Farbe drankam, habe ich Filzuntersetzer und -herzchen ausgeschnitten und die Etageren damit dekoriert. Vor dem Verschenken kam dann noch ein bisschen Schokolade drauf. Fertig!



















Das nächste Geschenk war für unseren Sohn. Wir wollten zum ersten Weihnachtsfest gern etwas Besonderes schenken, das lange währt und am besten selbstgemacht ist. Nach längerem Überlegen haben wir uns dazu entschlossen, eine Messlatte zu gestalten. Ich habe sie entworfen und angemalt, der Liebste war fürs Holzkaufen und Sägen verantwortlich. Das ist dabei herausgekommen:

... natürlich mit dem geliebten Wal. Sie geht bis 195 cm. Wir mögen sie sehr und sie schaut am Schrank im Kinderzimmer wirklich hübsch aus.

Schließlich habe ich noch Handschuhe für den Liebsten genäht, aus einem Thermoshirt von mir. Abgesehen davon, dass mir das schwarze Nähgarn ausging, sind sie schön geworden und er zieht sie sogar an :-)
... das wars mit Weihnachten :) .

Genähtes fürs Kind 2013

Schon länger wollte ich gern einen Blog starten, um (zumindest einige der) Dinge zusammenzutragen, die ich male, bastle, nähe, filze oder sonst so gestalte und auf diese Weise eine Erinnerungsstütze zu haben.
Wie das so ist, war dann doch immer noch so viel anderes zu tun. Aber nun (Wie war das noch gleich mit den guten Vorsätzen zu Jahresbeginn?) fange ich einfach mal an [Passend zum Blogname ist es auch schon wieder halb 1 Uhr nachts... :D ].
Hier möchte ich zusammentragen, was ich 2013 für unseren Sohn genäht habe - zumindest die Sachen, von denen Fotos existieren. Ohne viele Worte:

Im Frühjahr habe ich eine Pumphose genäht, in etwa Größe 62/68. Mit Walen als Motiv und grünen Bündchen.












Kurz darauf noch eine Latzhose (ähnlich groß) aus Babycord, die oben gebunden wird. Fürs Wickeln etwas unpraktisch und beim nächsten Mal würde ich die Bauchpartie noch breiter machen (war eigener Schnitt), aber ansonsten schön. 






In der Vorweihnachtszeit gab's gleich zwei Kleidungsstücke: Zum Einen ein Shirt (das Shirt an sich ist allerdings nicht selbst genäht, sondern nur Applikation und Schriftzug sind von mir - wobei es gar nicht so leicht war, ein einfarbiges rotes Shirt zu finden. Die meisten hatten Schleifchen, Bärchen oder irgendwelche anderen "schönen" Drucke vorn drauf.), welches dann auch konsequent die ganze Weihnachtszeit über getragen werden musste ;-) :



... und zum Anderen eine Weihnachtsmütze (nach Schnabelinas Zwergenmützen-Schnitt), die unser Highlight war und hoffentlich auch dieses Jahr noch passt! Sie war echt schnell genäht und hat sehr viele "Ooooh schau mal, ein kleiner Nikolaus!"-Ausrufe in der Stadt eingeheimst (Wir haben uns dann verkniffen, zu sagen, dass es eigentlich eine Weihnachtsmannmütze ist - der Nikolaus hat doch eine Mitra! ;) ).
 




... und weil das alles Kleidungsstücke für einen Jungen waren, mache ich direkt mit bei Made4BOYS und auch bei Kiddikram.